11.8.05
Gedankenspiel
Ich find es sch�ner wenn sich jeder seine eigenen Gedanken dazu macht. Ich bin ja schlie�lich kein Meinungsinstitut. Auf jeden Fall liefert dieser Artikel interessante Ideen und neue Blickwinkel. Was man daraus lernt ist freilich offen.
3 Kommentar(e):
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Nunja, der Artikel ist sicherlich interessant, aber ohne jetzt sehr bewandert in Linux zu sein, ist es doch wohl eher ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.
Was lernt man daraus? Sachen, die von der Mehrheit der Leute genutzt/benutzt werden, sind folglich sinnvoller/beliebter, etc. Und diese Logik kann ich dann wohl auf alle anderen Situationen übertragen.
Somit ist China schon seit einigen Jahrhunderten das wohl mächtigste Land, immerhin leben dort die meisten Menschen. Oder ist es vielleicht das beliebteste Land?
Also Fazit: Ich finde es etwas daneben, eine OpenSource-Enzyklopädie mit einem Betriebssystem zu vergleichen.
Ich glaube der Vergleich zielt woanders hin. Sicherlich wird vordergründig ein Betriebssytem mit einem Lexikon verglichen. Aber eigentlich werden zwei Projekte miteinander verglichen. Beide Projekte beruhen darauf, dass ihre Nutzer auch gleichzeitig ihre Entwickler/Autoren sind. Aber es zeigt sich schnell und eindrucksvoll, dass sich die Projekte auch in diesem gemeinsamen Punkt stark unterscheiden.
Wenn ich an die Vorzüge von oder Chancen für Open Source denke, dann würde ich die Beispiele Linux und Wikipedia anführen und erklären, dass sie eine neue unvergleichliche Perspektive eröffnet haben. Aber anscheinend kann die Wikipedia von dem Open-Source- (bzw. Creative-Commons-) Ansatz wesentlich einfacher profitieren.
Interessant ist doch dann wieder die Frage, ob das nicht genau richtig und gut ist, so wie es ist. Sollte bei sensiblen Punkten eines Betriebssystems jeder Laie in der Lage sein, seinen Senf dazu zugeben? Und was wäre aus der Wikipedia geworden, wenn sie nur sehr umständlich zu bearbeiten wäre? Und wie wirkt sich das auch auf zukünftige offene Projekte aus? Kann man diese Effekte auch für die eigenen Projekte nutzen?
Du hast dir die Antwort selbst gegeben. Wikipedia ist genau deshalb "erfolgreicher", weil es von Laien bedient werden kann. Nur worauf beruht denn bitte dieser "Erfolg"? An Userzahlen? An der Anzahl der Content-Supplier? Die Wahrheit liegt doch wie immer in der Mitte.
Und was deine eigenen Projekte angeht:
Content, der nicht Programmierkenntnisse voraussetzt, sondern lediglich (überspitzt formuliert) copy&paste- sowie meinungsbasiert ist, kann sicherlich von wesentlich mehr Leuten kreiert werden.