Beagle On Rails
Beagle durchsucht - ähnlich wie z.B. Google
Desktop - den lokalen PC und erstellt dabei einen Volltextindex des
Festplatteninhalts, der besuchten Internetseiten, der geführten Chats,
und und und. In diesen Informationen lässt sich anschließend im
Null-Komma-Nix suchen. So findet man Dinge, die man schon lange verloren
geglaubt hat, schnell wieder.
Im Gegensatz zu einer normalen Suche nach Dateien, findet Beagle also nicht nur schneller, sondern er berücksichtigt zusätzlich den Inhalt der Dateien. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen: Beagle durchsucht die Festplatte nicht auf gut Glück - er lässt sich bescheid sagen, wenn jemand oder etwas eine Datei verändert - so kann er gezielt neue Dateien indizieren und seinen Index aktualisieren.
Beagle hat aber ein Problem - mit ihm kann man nur lokal suchen. Das ist ja an sich auch ganz vernünftig, schließlich interessieren mich nicht die Dateien eines Anderen und Andere wollen nicht, dass ich mir ihre ansehen kann. Was aber, wenn der Andere gar kein Anderer ist, sondern ich selbst. Wenn ich zum Beispiel alle Dateien auf einem Server speichere und diesen durchsuchen möchte.
Deshalb gibt es BeagleOnRails. Damit wird die Suchfunktion von Beagle auch für andere Rechner zugänglich - und damit es nicht so einfach wird - auf drei verschiedenen Wegen: per Webinterface, per SOAP und mit Hilfe eines Programms, dass auf dem suchenden Rechner ausgeführt wird. Technische Basis ist Ruby on Rails und das Ganze wird selbstversändlich OpenSource sein.
Den Fortschritt der Entwicklung kann man auf dem Projektwikiverfolgen. Außerdem erhält man dort Entwicklungsstände des Codes, so dass man die Funktionalität schon mal testen kann.
Wenn alles fertig ist, wird das Ganze natürlich auch hier veröffentlicht.
